Ehrenamtliches Engagement

Eine wichtige Säule unserer Hospizarbeit ist das ehrenamtliche Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ohne ihren Einsatz wäre unser Dienst so nicht möglich. Deshalb freuen wir uns über Menschen, die sich auch weiterhin einbringen möchten und bieten ihnen i. d. R. jedes Jahr 1 x einen umfangreichen Schulungskurs zur Vorbereitung an. In einem persönlichen Vorgespräch klären wir mit ihnen grundlegende Fragen und Erwartungen zur Tätigkeit als Hospizbegleiter/-in und besprechen Eignung und Bereitschaft für diese verantwortungsvolle Tätigkeit.

Der Vorbereitungskurs umfasst 14 Abende und zwei Wochenenden. Er bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv mit den Themen Abschied, Trauer, Krankheit, Sterben und Tod auseinanderzusetzten. Darüber hinaus gibt er Raum, sich den eigenen Ängsten und Unsicherheiten zu stellen. Mehrtägige Hospitationen im Pflegeheim und in der ambulanten Pflege ermöglichen außerdem erste Erfahrungen mit schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen in einem geschützten Umfeld. Zum Abschluss des Kurses feiern wir im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes die Einsetzung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Dienst.

Wer anschließend im ambulanten Hospizdienst mitarbeitet, geht in Privathaushalte, Pflegeheime und Krankenhäuser zu den Betroffenen, begleitet die schwerstkranken und sterbenden Menschen dort, entlastet die Angehörigen und orientiert sich an ihren Wünschen, Bedürfnissen und Ressourcen. Deshalb gestalten sich Einsätze sehr unterschiedlich. Spaziergänge, Vorlesen, Reden und auch gemeinsames Schweigen gehören dazu. Oft ist auch das einfache zugewandte Da-Sein schon eine notwendige und hilfreiche Unterstützung.

Auch die Zeitintensität einer Begleitung kann sehr variieren. Manchmal ist nur noch ein Besuch möglich, ein anderes Mal erstreckt sich die Begleitung über ein Jahr mit zunehmender Intensität. Dabei kann es sein, dass mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Begleitung zum Einsatz kommen, weil eine Person die notwendige Zeit nicht alleine aufbringen kann.

Wer in unserem stationären Hospiz tätig wird, kann seinen Dienst gut planen und bringt sich entweder vormittags oder nachmittags für jeweils vier Stunden ein. In dieser Zeit sind die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter grundsätzlich für alle da und sind Teil einer großen Gemeinschaft. Da kann es sein, dass Gäste oder Angehörige das Gespräch suchen oder jemanden brauchen, der einfach bei ihnen ist. Es werden auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder sonstige anfallende Aufgaben erledigt. Manchmal wird gemeinsam gekocht oder gebacken, zuweilen sogar gespielt oder musiziert.


Voraussetzungen für die ehrenamtliche Mitarbeit
(neben der persönlichen Qualifikation):

  • genügend freie Zeit, die eingebracht werden kann,
  • eine gewisse zeitliche Flexibilität,
  • nach Abschluss des Kurses eine aktive Mitarbeit für
    mindestens zwei Jahre,
  • die Teilnahme an den monatlichen Gruppentreffen,
    an Supervisionen und Fortbildungen

Wir bieten unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern:

  • monatliche Hospizgruppentreffen zum gegenseitigen Austausch
  • jährlich ein gemeinsames Hospizwochenende
  • regelmäßige Supervisionen und Fortbildungen
  • gemeinsame Feste wie z. B. das jährliche Sommerfest
  • Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der ehrenamtlichen Arbeit jenach Fähigkeiten und Interessen, z. B. die Weiterbildung auf dem Gebiet der Patientenverfügungsberatung und der Kinder- und Jungendhospizarbeit
  • Fahrtkostenerstattung
  • Unfall- und Haftpflichtversicherung während der Tätigkeit

Ihre Ansprechpartnerin

 

Renate Schweizer

 

 

Pflegepädagogin
Renate Schweizer

Telefon  07191 344194-0

 

Die Demenz-Betreuungsgruppen in Waiblingen suchen ehrenamtliche Unterstützung

Sie finden den Hospizgedanken gut, trauen sich aber Sterbebegleitung nicht zu?
Dann hätten wir eine andere wichtige Aufgabe für Sie, nämlich die

Ehrenamtliche Mitarbeit in einer Demenz-Betreuungsgruppe in Waiblingen

Bei diesem Dienst begleiten Sie regelmäßig 1 x pro Woche eine kleine Gruppe demenzerkrankter Menschen, die sich in den Räumen des Forum Mitte oder der Sozialstation trifft. Sie spielen, singen, trinken Kaffee, haben Spass und tauschen Erinnerungen mit den TeilnehmerInnen aus – natürlich werden Sie für Ihren Dienst geschult und fachlich begleitet und Sie sind eingebunden in eine nette Gruppe gleichgesinnter ehrenamtlicher Demenzbetreuer.

 
Wäre das vielleicht etwas für Sie?
Bitte rufen Sie uns an und wir sprechen darüber!

Telefon  0157 53622076 oder info@hospiz-remsmurr.de

Frau Pröhl Frau Frik-Helber
Frau Sophie Pröhl  Frau Annette Frik-Helber

 

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