Hospizstiftung Rems Murr-Kreis e.V
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Angebote für Trauernde finden Sie unter der Rubrik „Trauer“.

Termine und Veranstaltungen

Hospiz-Arbeit - oder besser gesagt: soziales Arbeiten an sich verschlingt viel Geld. Einiges an Mitteln beziehen wir aus öffentlichen Geldern, über Spenden oder über den Förderverein. Doch ohne Eigenleistungen wären unsere ehrgeizigen Ziele nicht zu realisieren. Daher organisieren wir immer wieder Veranstaltungen, Seminare und Vorträge, die uns zum einen finanziell stützen, zum anderen aber auch unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren sollen.

 

 

 

Tag der offenen Tür im Alexanderstift in Korb, 17. Juli 2010

 

Alexanderstift

Wir waren zum Tag der offenen Tür im Alexanderstift in Korb eingeladen.
Hier hatten wir die Möglichkeit die unterschiedlichsten Angebote an einem Stand vorzustellen.

 

 

 

 

 

 

Patientinnentag des Brustzentrums im Krankenhaus in Backnang

 

Patientinnentag

Vor allem Frauen fühlten sich von der Einladung angesprochen.
Die Fachvorträge über das „Mammascreening“ (Brustkrebsvorsorge) sowie über aktuelle Brustkrebstherapienwaren gut besucht.

Einen Rahmen zum Schauen und Kennenlernen bildeten die Stände eines Orthopädie-Fachgeschäfts, eines Perückenstudios sowie einer Selbsthilfegruppe „Frauen nach Krebs“ und der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis.

 

 

 

 

Sommerfest "Nordseestrand" 2010

 

Tischdekoration

 

Zum diesjährigen Sommerfest wollten wir uns den Nordseestrand nach Aspach ins evang. Waldheim Fautenhau holen und unter dieses Motto wurde auch die Tischdekoration gestellt.




 

 

 

Zu Beginn des Festes brauchten wir unser Licht im warmen Nordseesand noch nicht leuchten zu lassen.

Licht Sommerfest

 


Buffett Sommerfest

 

Die Gäste steuerten zum Büffet wieder einmal selbstgemachte Köstlichkeiten bei und es blieben keine Wünsche offen.

 



 

In fröhlicher Runde wurde gegessen und getrunken und sich mit netten Gesprächen die Zeit vertrieben. Auch unserem jüngsten Gast fehlte es an nichts.

Sommerfest

 



Gemütliches Beisammensein

 

Um dem Fest einen feierlichen Rahmen zu verleihen, durfte natürlich die „Prominenz“ nicht fehlen.
Wie zu erkennen ist, fühlten sich die „hohen Herren“ in diesem Kreis wohl.





 

 

Kultureller Höhepunkt war der Auftritt von Herrn Weber vom Kabirinett. Mit seiner Topflappen-Kollektion und netten Geschichten zu den ausgefallensten Topflappenmodellen brachte er so manchen Gast zum Schmunzeln.

KAbirinett

 


Topflappen

 

 

 

Einem besonders ausgewählten Gast, nämlich Frau Ella Brust, verlieh Herr Werber den „Topflappen am Aufhängerle“.





 

 

 

Unsere Ordensträgerin scheint sich der Ehre dieser großartigen Auszeichnung wohl bewusst zu sein.

Topflappenorden

 


Feierliche Stimmung

 

 

Langsam bricht die Dämmerung herein und wir dürfen unser Licht nun leuchten lassen. Ein gelungenes Fest neigt sich dem Ende zu.

 

 




Einsetzungsgottesdienst der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen 2010 in der Schorndorfer Stadtkirche


Einsetzungsgottesdienst 2010

Am 9. Mai 2010 wurden in der Schorndorfer Stadtkirche im Rahmen eines Gottesdienstes
15 Hospizbegleiterinnen in ihr Ehrenamt eingesetzt. Die Frauen haben den Gottesdienst mitgestaltet.
Auf einem „Lebens?-Weg“ haben sie die Symbole gelegt, die sie den Sterbenden anbieten möchten.

Das ist beispielsweise eine Uhr, als Symbol Zeit zu verschenken, Hände, die gereicht werden,
berühren oder halten, eine Kaffeetasse als Einladung zum Gespräch oder die Klangschale als Zeichen
für Ruhe und Präsenz.




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Hospizfrauen

Seit November haben sich die Frauen in einem umfangreichen Kurs auf ihre Einsätze vorbereitet.
Die 15 Frauen werden ab jetzt die Gruppen in Schorndorf und Waiblingen verstärken.

 

 

 

 

 

 

Februar 2010: Pater Anselm Grün sprach zum Thema „Mit dem Unbegreiflichen leben lernen“

Auf Einladung der Hospizstiftung RMK und der Volkshochschule Winnenden hat der weithin bekannte Benediktinerpater Dr. Anselm Grün am
4. Februar 2010 vor dem Hintergrund des Amoklaufs in Winnenden referiert. In der fast vollbesetzten Herrmann-Schwab-Halle, in der damals
die SchülerInnen und LehrerInnen nach dem Amoklauf betreut und begleitet wurden, hat er mit vorsichtig gewählten Worten hilfreiche Gedanken,
Impulse und mögliche Rituale im Umgang mit dem Unbegreiflichen weitergegeben. Gleich zu Beginn hat er deutlich gemacht, dass er sich der großen
Sensibilität bewusst ist, die dieses Thema erfordert, denn „Man kann so leicht mit Worten verletzten.“ Und auf die Frage, warum Gott das Leid zulässt,
hat er eine klare Antwort: „Ich weiß es nicht, die Frage nach dem Warum können wir nicht lösen. Höchstens im Nachhinein erklären.“

Anselm Grün

In seiner ruhigen und einfühlsamen Art verwies er einerseits auf den unendlich großen Schmerz,
der ausgehalten werden muss, der viel Verständnis, liebevolles Zuhören und unterstützende Rituale
braucht, denn „Trauer darf nicht übersprungen werden“.

Und er macht deutlich, dass die Erfahrung von tiefem Leid auch unser persönliches Bild von Gott
und unsere Vorstellung vom Leben erschüttern, ja zerbrechen kann.

Andererseits sieht er die Möglichkeit, aufgebrochen zu werden für Gott, „denn wenn ich in der Anklage
stecken bleibe, werde ich daran zerbrechen.“ Nochmals betont er: „Das Leid hat nicht in sich einen Sinn,
aber ich kann so reagieren, dass es einen Sinn bekommt.“

 

Anhand von zahlreichen Beispielen aus seiner seelsorgerlichen Praxis macht er deutlich, was es heißen kann, sich für Gott aufbrechen zu lassen und sich
neu dem Leben zu öffnen. Entscheidend ist für ihn, „dass die Trauer ein Ziel hat und zu einer neuen Identität führt.“ Und die „Trauer führt laut Anselm Grün
in den Grund der Seele“. Dort, im innersten Kern des Menschen, sind und bleiben wir unverletzt, dort sind wir heil und ganz. So kann es hilfreich sein, einen
Zugang zu diesem unversehrten Raum in uns zu bekommen, dort hineinzuspüren „ wo das Geheimnis Gottes in mir wohnt“.
Zum Abschluss führte er mit dem ganzen Publikum ein berührendes Abendritual durch, in dem jeder sich selbst umarmt und einen Segen zugesprochen bekommt.


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Neujahrsempfang der Stadt Schorndorf 2010: Ehrung für Hospizbegleiterinnen der Schorndorfer Gruppe

Hospizbegleiterinnen der Schorndorfer Gruppe

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Schorndorf bekamen die Hospizbegleiterinnen
der Schorndorfer Gruppe die Daimler-Medaille überreicht. Sie wurden für ihren Einsatz und
das soziale Engagement geehrt.

Oberbürgermeister Klopfer übergab Brigitte Irmer, Renate Remter und Margarete Schneider
die Medaille und bedankte sich bei ihnen für die Arbeit aller Ehrenamtlichen der Schorndorfer Gruppe.




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2. Wohlfühlnachmittag der ambulanten Hospizgruppe Backnang im Alexander-Stift Allmersbach

Wohlfuehlnachmittag

Duftende Öle, eine Handmassage, die Körper und Seele berührt, dazu ein nettes Gespräch,
all das wurde für über 30 Bewohnerinnen und Bewohner des Alexander-Stifts am 17. November 2009 wahr.

6 Mitarbeiterinnen der Hospizgruppe Backnang verwöhnten mehr als 2 Stunden lang
alte und kranke Menschen. Der Körperkontakt und die persönliche Zuwendung fand
großen Anklang bei den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheims.

Verabschiedet wurden die Mitarbeiterinnen mit der Frage: „Wann kommt Ihr nächste Woche wieder?“




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Der Krankenpflegeverein Murrhardt lädt ein: Voices for Hospices 2009


   Voices for hospices - Benefizkonzert Musikalische Gestaltung durch Schüler der Musikschule Schwäbischer Wald-Limpurger Land
   Programm: Werke für Trompete, Violoncello und Klavier aus verschiedenen Epochen.
   Ort: Murrhardt, Heinrich von Zügel Saal am 10. Oktober 2009 um 18.00 Uhr
   Der Erlös dieses Konzertes kommt der ambulanten Hospizarbeit im Rems-Murr-Kreis zu Gute.

 

 

 

Ein zauberhaftes Sommerfest 2009

Wieslauftal

Zunächst führte uns ein gemeinsamer Spaziergang durch das wunderschöne Wieslauftal.
Zum Glück gab es einen Brunnen auf dem Wege, der für etwas Abkühlung sorgte,
denn es herrschte wirkliches Sommerfestwetter.

 

 

 


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Tischdekoration Rudersberg

Zurück im evangelischen Gemeindehaus in Rudersberg fanden wir verzauberte Biertische vor,
die unter ihrem Kleid nicht mehr zu erkennen waren.

 

 

 



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Essenstisch Rudersberg

Die mitgebrachten “Kleinigkeiten“ entpuppten sich zu einem opulenten Büffet
und so wurde genussvoll geschlemmt, geredet und gelacht.

 

 

 

 

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Verzaubert wurden wir nicht nur durch das Wetter, die schöne Dekoration und das tolle Essen, nein auch noch von einem echten Zauberer. Herr Michael Holderried vom TraumZeit-Theater in Backnang gab uns eine schöne Privatvorstellung und so konnten wir ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. einen wundervollen Nachmittag und Abend genießen, an dem wir im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert wurden.

ZaubervorstellungTeilnehmer SommerfestFeierliche Stimmung

 

 

 

 

 

 

 

 

Jonathan Böttcher singt für die Kinderhospizarbeit
Scheckübergabe der Kommunionkinder an das Kinderhospiz „Pusteblume“ der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V.

Am Freitag 15.5. gastierte der bekannte Kinderliedermacher Jonathan Böttcher auf Einladung des Kinderhospiz im evangelischen Gemeindezentrum Korber Höhe. Zu Themen der Schöpfung trug er auf spielerische, feinsinnige Weise Lieder mit Bewegungen vor. Wo kommt der Regen her? Was machen Tiere im Wald? Die Lieder beantworteten Kinderfragen zur Schöpfung. Mit viel Bewegung wurde miterlebt wie die Raupe am Stängel hochklettert und sich in einen bunten Schmetterling verwandelt, was auf dem Leuchtturm passiert, die Stimmen der unterschiedlichsten Tiere der Nacht und vieles mehr. Ein Rapp und als Zugabe ein Lied über zwei Indianerkinder rundeten das ca. einstündige Programm ab.
Nach viel Applaus überreichten die Kommunionkinder aus Schwaikheim und Bittenfeld mit ihrer Religionslehrerin Frau Schäfer ihren Scheck in Höhe von 1505,00 Euro. Ihre Spenden hatten sie in bunt verzierte Briefumschläge gelegt und diese auf ein großes Plakat geklebt. Mit dieser Spende wollen sie die Arbeit des Kinderhospizes unterstützen. Frau Ribbeck, die Koordinatorin für die Kinderhospizarbeit nahm den Scheck an und bedankte sich bei den Kindern über diese tolle Unterstützung ihrer Arbeit.

Boettcher Konzert

 

Ehrenamtsmesse "Treffpunkt Ehrenamt 2009"

Die Bürgerstiftung Backnang hat am 18. April die Ehrenamtsmesse "Treffpunkt Ehrenamt 2009" organisiert. Dr. Monika Stolz, Ministerin f. Arbeit und Soziales Baden-Württemberg war die Schirmherrin der Veranstaltung und wies in einem Grußwort auf die Wichtigkeit und Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagement hin. Auf der Messe hatten gemeinützig tätige Organisationen die Möglichkeit als Aussteller ihre Ziele und Arbeitsweisen bekannt zu machen und um neue ehrenamtliche Helfer zu gewinnen.

MesseMesse Hospiz

 

Vorbereitungskurs 08/09 für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen

Ehrenamt

Am 6. April wurde der Vorbereitungskurs 08/09 für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen abgeschlossen. Der Kurs wurde unterstützt von der Bürgerschaftsstiftung Waiblingen. Die 12 Frauen freuen sich schon sehr auf ihre Arbeit. Sie werden vorwiegend im stationären Hospiz eingesetzt.

Das Bild zeigt den ersten Bürgermeister von Waiblingen Herrn M. Staab bei der Scheckübergabe an den Vorbereitungskurs.

 

 





Kinderhospiz „Pusteblume“ veranstaltet Familienkonzert mit Jonathan Böttcher

Der bekannte Kinderliedermacher Jonathan Böttcher gastiert am 15.5. um 15.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum Korber Höhe in Waiblingen.

Konzert

Die Bewahrung der Schöpfung und der „richtige“ Umgang mit Tieren, Pflanzen und Menschen sind Schwerpunkte dieses Kinderkonzertprogramms von Jonathan Böttcher. Woher kommt der Regen? Was machen die Tiere im Wald? Viele solcher Kinderfragen werden sensibel und mit viel Phantasie beantwortet.

Auf spielerisch-feinsinnige Weise vermitteln die Lieder dieses aktuellen Programms nicht nur den Kindern, sondern auch Erwachsenen einen bewussten Umgang mit der Schöpfung.

Veranstalter ist das Kinderhospiz „Pusteblume“ der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V.. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Es wird um Spenden für die Kinderhospizarbeit gebeten.
Im Anschluss an das Konzert besteht die Möglichkeit, sich über die ambulante Kinderhospizarbeit zu informieren.

Wann? 15. Mai 2009 um 15.30 Uhr
Wo? Ev. Kirche Korber Höhe Schwalbenweg 7, 71334 Waiblingen.
Eintritt frei, Spenden erbeten.

 

 

 

Spende der Gartenfreunde Oberweissach-Bruch fürs Kinderhospiz Pusteblume und die häusliche Hospizgruppe Backnang

Die Frauen der Gartenfreunde Oberweissach-Bruch treffen sich alle 14 Tage in der Bürgerbegegnungsstätte in Oberweissach zu einem Basteltreff: Über 30 fleißige Hände stellen in vielen gemeinsamen Stunden unter der Leitung von Lilo Tronsberg das ganze Jahr über außerordentlich schöne Dinge her. Mit Hingabe und Ausdauer entstehen so die kleineren und größeren Werke, die auf dem Unterweissacher Weihnachtsmarkt angeboten und verkauft werden. Neben der gesunden Erhaltung des regionalen Lebensraumes, für den sich die Mitglieder einsetzen, engagieren sie sich auch für andere Projekte. So ist es den Frauen ein Anliegen, das Allgemeinwohl zu fördern und ihm zu dienen.

Gartenfreunde Oberweissach

Daraus entstand die Idee, den ansehnlichen Erlös von 500 € dem Kinderhospiz Pusteblume und der häuslichen Hospizgruppe Backnang zukommen zu lassen. Die Frauen holten Informationen ein und ließen sich vom Leiter der häuslichen Hospizgruppe Backnang, Hans Berger, die Einsatzbereiche der ehrenamtlichen Mitarbeiter erläutern.

Diese Gruppe besucht kostenlos, zeitnah und kurzfristig Schwerstkranke und Sterbende in ihrem häuslichen Umfeld beziehungsweise in Pflegeheimen und unterstützt somit wirkungsvoll die Familien, die mit der Pflege oft an die Grenzen des persönlich Machbaren stoßen.

Dabei kann dies ein Besuchsdienst tagsüber oder eine Nachtwache sein. Hospizreferentin Susanne Stolp-Schmidt von der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis und Hans Berger bedankten sich bei Lilo Tronsberg und ihrer Gruppe sehr herzlich für die Spende von 500 €, die die Gartenfreunde liebevoll verpackt hatten.

 

 

 

Sam und Tim – Geboren an der Grenze zum Leben: Dokumentarfilm von Heidi und Bernd Umbreit
Ausgezeichnet mit dem „Bayerischen Fernsehpreis“ und dem „Deutschen Kamerapreis“

Der Film erzählt die Geschichte von Sam und Tim, die nach nur 23 Wochen Schwangerschaft vier Monate zu früh auf die Welt kommen. Sie wiegen nur 450 Gramm. Ihren Eltern bleibt wenig Zeit für eine Entscheidung über Leben und Tod.

SamundTim

Am Leben halten oder sterben lassen? - Alles tun, was medizinisch möglich ist? - Abschied nehmen, bevor das Leben richtig begonnen hat?

Niemand wünscht sich, solche Fragen beantworten zu müssen, doch werden die Eltern damit konfrontiert. Hoffnungen bestehen, da die moderne Frühgeborenenmedizin immer mehr möglich machen kann. Wird für Sam und Tim alles gut werden?

Diesen preisgekrönten Film zeigen wir Ihnen am Tag der Kinderhospizarbeit Dienstag, 10. Februar 2009 um 20:00 Uhr im Gemeindezentrum der Matthäuskirche in Backnang, Häfnersweg 84.

Im Anschluss an die Filmvorführung steht Herr Umbreit zum Gespräch zur Verfügung.
Veranstalter: Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e. V. Kinderhospiz Pusteblume

 

 

 

Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. - Sommerfest 2008 -

Unter dem Motto, wer viel arbeitet, soll auch viel feiern . . . fand das Sommerfest der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. in Schorndorf statt. Zahlreich erschienen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter und auch Vertreter der neuen Stiftung Lebenszeit.

Sommerfest

Bei sommerlichem Wetter gab es für zeitig angereiste zunächst einen Spaziergang durch den Wald, der nicht nur auf schönen Wegen sondern auch zu schönen Gesprächen führte.

Sonnenblume

Wieder im Freizeitheim Aichenbach eingetroffen empfing uns ein sommerlich dekorierter Raum. Das Büfett gestaltete sich mit jedem eintreffenden Gast etwas bunter und nach einer kurzen Ansprache von Herrn Franke wurde gemütlich beisammen gesessen … gegessen … getrunken… gelacht … und … geredet.

Sonnenblume

Ein besonderes Praline zum Nachtisch waren dann die rot gekleideten Damen von “go vocal“ die eine amüsante musikalische Darbietung brachten. Noch ein Plauschen hier und da und schon war das Sommerfest 2008 wieder vorbei.

 

 

 


Qualifizierungskurs für die Kinderhospizarbeit

Mit großer Motivation haben 8 Frauen und ein Mann im Frühjahr einen Qualifizierungskurs für die Kinderhospizarbeit absolviert. Seit dem letzten Kursabend im Juli stehen sie nun für Begleitungen in den Familien zur Verfügung.

Ehrenamt

Der Kurs baute auf den Inhalten der Schulung für die Erwachsenenhospizarbeit auf. Er umfasste 40 Unterrichtsstunden an zwei Wochenenden und mehreren Abenden.

Unter anderem beinhaltete der Kurs einen Besuch im Kinderhospiz Stuttgart und in der Diakonie Stetten. Dort besuchten wir eine Gruppe, in der schwerstmehrfachbehinderte Kinder leben, und bekamen einen Eindruck davon, wie viel Liebe und Zuwendung hier jeder Mitarbeiter den Kindern gibt und wie aufwändig und intensiv die Betreuung dieser Kinder ist.

Eindrückliche Momente im Kurs waren auch die Begegnung mit einem betroffenen Vater, der uns an den Erlebnissen in den letzten Lebensmonaten seiner kleinen Tochter teilhaben ließ, und der Bericht von Frau Gerlinde Mock über ihre Arbeit mit trauernden Kindern.

 

 

 

 

Backnanger Kreiszeitung zu Besuch im stationären Hospiz Backnang

Unter der Überschrift “Manchmal denke ich, ich bin die Beschenkte“ erschien am 14.06.2008 ein Bericht über das Engagement von ehrenamtlichen Hospizmitarbeitern im stationären Hospiz in Backnang.

Vier von etwa 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich meist wöchentlich für jeweils vier Stunden im Hospiz einsetzen, schildern ihre vielfältigen Aufgabenbereiche und berichten über ihre Erlebnisse mit den Gästen im Hospiz. Bei jedem von ihnen ist der Beweggrund ihres Einsatzes sehr individuell wie z.B. ein schwerer Autounfall, die schwere Erkrankung der Tochter, oder auch der Bewusste Umgang mit dem Thema Tod und Sterben und das Bedürfnis seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Die gesammelten Erfahrungen gestalten sich sehr unterschiedlich und trotzdem gibt es viele Übereinstimmungen bei den Engagierten, vor allem darin, dass für jeden einzelnen Gast das Möglichste getan wird und dass der Einsatz im Hospiz als bereichernde Zeit angesehen wird. Nicht immer leicht, aber gut so wie es ist.

Ehrenamt

Die Hospizreferentin Susanne Stolp-Schmidt geht noch darauf ein, dass sich Menschen aus sehr unterschiedlichen Gründen mit dem Thema auseinandersetzen. Motivationen seien unter anderem eigene, schmerzvolle Erlebnisse in Verbindung mit dem Sterben und der Wunsch nach Änderung, aber auch positive Erfahrungen und das Anliegen, anderen Menschen dieses auch zu ermöglichen.

In diesem November findet wieder ein Vorbereitungskurs für Hospizbegleiter statt, denn weitere ehrenamtliche Mitarbeiter, die vor allem das Team im stationären Hospiz Backnang verstärken sollen, werden im Rems-Murr-Kreis dringend benötigt.

Ein spezieller Vorbereitungskurs bietet Interessierten die Möglichkeit in der Hospizbegleitung mitwirken zu können. ( Mieke Müller-Nielsen )

 

 

 

 

Zwei Sterbebegleiterinnen schildern ihre Erfahrungen in einem Artikel der Waiblinger Kreiszeitung – Ein Gespräch über das Leben

Derzeit engagieren sich im Rems-Murr-Kreis 75 ehrenamtliche Mitarbeiter in der ambulanten Hospizarbeit und 24 im stationären Hospiz in Backnang. Sie haben im Jahre 2007  insgesamt 2700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet und 148 Menschen auf ihrem letzten Stück Weg begleitet.

Zwei von diesen Ehrenamtlichen, Karin Freitag und Doris Feller-Neff,  schildern ihre Erfahrungen sehr persönlich und lebensnah in einem Artikel der Waiblinger Kreiszeitung. Individuelle Momentaufnahmen zum Beispiel von der ersten Begleitung oder von tiefsinnigen Gesprächen wechseln sich mit Reflexionen ab, die wohl  jeder  hat, der in der Hospizarbeit tätig ist. Da sind die typischen Fragen der Freunde und Verwandten wie: Machst du dich nicht kaputt? Gib es nicht was Lustigeres für den Ruhestand?

Ehrenamt

Die Schilderungen beider Frauen zeigen schnell, dass sich solche Fragen eigentlich erübrigen. In den Begleitungen erfährt man, dass es wohl nichts gibt, was nicht vorkommt.
Jede Situation hat ihre eigene Dynamik, ist enorm vielseitig und bedarf der unterschiedlichsten Dinge wie ein fröhliches Lied, eine Metapher, einen Text lesen,  einfach nur zuhören, trösten. . .  Schmerz, Trauer, Trost und ja Komik: All diese Dinge verdichten sich in der Zeit des Sterbens zu höchster Intensität.

Als Sterbebegleiter gewinnt man ein großes Stück Gelassenheit, aber auch die Endlichkeit rückt immer wieder ins Bewusstsein. Es relativiert sich einiges im eigenen Leben, die Wahrnehmung für tägliches ändert sich und es wird einem immer wieder vor Augen geführt: “Was ist das Leben kostbar“. ( Mieke Müller-Nielsen )

 

 

 

Einsetzungsgottesdienst der ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen in der Galluskirche in Welzheim

Am 20. April 08 wurden 24 ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen neu in ihren Dienst der Sterbebegleitung eingesetzt. Voraus ging eine längere Schulungszeit, in der sie sich intensiv auf die Aufgabe vorbereitet und sich auch mit dem eigenen Leben und Sterben auseinander gesetzt haben.

Einsetzungsgottesdienst

Ihr Anliegen war es, im Gottesdienst das Bild des Weges aufzugreifen und anhand einer weißen Stoffbahn darzustellen, die von der Osterkerze zu einem auf dem Altar aufgestellten Engelsbild führte.

Jede/r Mitarbeiter/in hat dann einen individuell gestalteten Stein auf diesen Weg gelegt.
Damit wollten sie ausdrücken, dass sie sich als Weg-Begleiter/innen verstehen, die sich in ihrer Vielfalt
und Unterschiedlichkeit einbringen wollen.

Auf dem linken Bild ist der Einsetzungsgottesdienst der ehrenamlichen Hospizbegleiter/innen zu sehen.


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Aussegnungsraum

Einige von ihnen werden von nun an die bestehenden Hospizgruppen im Rems-Murr-Kreis unterstützen.
Außerdem wird eine eigene Gruppe in Welzheim entstehen.

Sieben Teilnehmerinnen werden mit fünf erfahrenen Hospizbegleiter/innen diese neue Welzheimer Gruppe
bilden. Wir freuen uns, damit verstärkt vor Ort vertreten zu sein.

Auf dem linken Bild ist die neue Welzheimer Hospizgruppe zu sehen.
Ein paar der Mitglieder fehlen leider auf dem Foto.

 

 

 

Engagement wird belohnt

Die Bürgerstiftung Region Welzheimer Wald unterstützt die Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e. V. beim Aufbau einer Hospizgruppe in Welzheim. Am Donnerstag den 27. März 08 hatte die Bürgerstiftung zur feierlichen Übergabe des Förderbetrages nach Welzheim eingeladen. Es wurden ganz unterschiedliche Projekte gewürdigt und finanziell unterstützt. Die Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e. V. erhielt 1000 € für ihr Engagement.

BuergstiftungScheckuebergabe

 

 

Voices for hospices - Eine Veranstaltung des Fördervereins Hospizstiftung RMK e.V.
in Zusammenarbeit mit der VHS Winnenden. Samstag, 06.10.07, 19.30-21.30 Uhr.


   Voices for hospices - "Weshalb nicht daran denken? Wir gehen darauf zu." Ein literarisch-musikalischer Abend über Alter und Tod.
   Rudolf Guckelberger liest Texte von Rose Ausländer u.v.m. Es musiziert das Tomasini-Quartett Werke von H. Purcell, W.-A. Mozart
   und F. Mendelssohn-Bartholdy.
   Voices for hospices am 6. Oktober ist ein weltweiter Hospiz- und Palliative Care Tag, an dem Rund um den Globus Musikereignisse
   zugunsten dieser Arbeit stattfinden und so den Hospizgedanken wie eine große Welle über die Erde tragen.


Veranstaltungsort: Winnenden, Haus der Volksbank, Storchenkeller (Eingang Wagnerstraße). Eintritt frei, wir bitten um eine Spende für die
Hospizarbeit im Rems-Murr-Kreis.



Leben angesichts des Todes …
Erster Hospiztag im Ökumenischen Gemeindezentrum Korber Höhe, Schwalbenweg 7, Waiblingen

Hospiztag



Freitag, den 26. Oktober 2007, 19.00 Uhr


Begrüßung Heinz Franke, geschäftsführender Vorstand Hospizstiftung RMK e.V.

Grußwort

„MEHR Leben angesichts des Todes …“

mit Monika Müller, Gestalt-Therapeutin, Supervisorin, Leiterin der Ansprechstelle NRW zur Pflege, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung, Dozentin für Trauer, Spiritualität und Kommunikation, Autorin des Buches „Dem Sterben Leben geben“

Was hilft und trägt uns, wenn „das Unausweichliche“ uns trifft? Anhand von persönlichen Erfahrungen wird Monika Müller dem spirituellen Raum nachspüren, der entsteht, wenn wir uns auf eine offene und achtsame Begegnung mit schwerkranken und trauernden Menschen
einlassen. Denn dabei werden ganz besondere Anfragen an uns und unser Weltbild, unsere tiefen Ängste und stillen Hoffnungen gestellt. Wir werden aufgefordert, eine innere Haltung einzuüben, die sich in der Arbeit mit Leidenden hinterfragen und bewähren muss.

Musik: Flora Babette Kick, Harfe

Eintritt: 5.- Euro
(keine Anmeldung erforderlich)

Samstag, den 27. Oktober 2007

9.00 Uhr Begrüßung Heinz Franke

Lebens-Qualität angesichts des Todes - palliativmedizinische Möglichkeiten“

mit Chefarzt Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky,
Hämatologie, Internistische Onkologie und Palliativmedizin, Robert-Bosch-Krankenhaus, Stuttgart

Wie wir die letzte Lebenszeit so erträglich wie möglich gestalten können und welche Leben verbessernden und Leiden verringernden Hilfen uns die Palliativmedizin bietet, wird uns Prof. Dr. Aulitzky in seinem Vortrag ausführen. Er wird uns auch aufzeigen, wie Patienten, Angehörige und Ärzte einen gemeinsamen Weg finden können, der sich an den individuellen Bedürfnissen des Kranken orientiert.

10.45 – 11.15 Uhr Kaffeepause

„Weiter-Leben angesichts des Todes …“

mit Prälat i. R. Martin Klumpp, Trauerbegleiter, Stuttgart

Welche psychischen und spirituellen Erfahrungen trauernde Menschen machen, was die Trauer noch zusätzlich erschweren und wie Trauer durch Trauern leichter werden kann, wird Inhalt dieses Vortrages sein. Prälat i.R. Klumpp wird uns auch Hilfestellungen geben, wie wir Menschen in ihrer Trauer hilfreich zu Seite stehen können.

Samstag, den 27. Oktober 2007

12.45 - 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.00 Uhr Workshops:

„Lebens-Qualität angesichts des Todes – palliativpflegerische Möglichkeiten“

mit Jens Stäudle, Palliativpfleger, Robert-Bosch-Krankenhaus, Sonja Heinrich, Leitende Pflegefachkraft, Stationäres
Hospiz Backnang, Hospizstiftung RMK e.V.

Die lindernde Pflege, verbunden mit menschlicher Zuneigung und Kreativität, bietet uns zahlreiche Hilfestellungen in der Begleitung schwerstkranker Menschen. Anhand von Beispielen werden konkrete pflegerische Aspekte und Unterstützungsmöglichkeitenbeleuchtet.

„Leben angesichts des Todes – wenn ich nur noch Trauer fühle“

mit Marlis Funk-Becker, Dipl-Sozialpädagogin (FH), Trauerbegleiterin, Supervisorin

Wie sich Trauer äußert und mit welchen bisslang nicht erlebten Phänomenen sie einhergeht und wie wir mit den die Trauer begleitenden Gefühlen wie Ängste und Schuld umgehen können, wird in diesem Workshop ausgeführt. Er ist als Fortführung des Vortrages am Vormittag gedacht und bietet auch die Möglichkeit, persönliche Anliegen einzubringen.

„Leben angesichts des Todes - wenn Kinder dem Tod begegnen“

mit Christine Ettwein-Friehs, Kinderhospizreferentin,Evang. Hospiz Stuttgart.
Meike Ribbeck, Kinderhospizreferentin, HospizstiftungRMK e.V.

Wie erleben Kinder und Jugendliche den Tod eines nahen Menschen oder eine eigene tödliche Erkrankung,wie können wir ihre Trauersprache verstehen und welche altersabhängige Begleitung brauchen sie? Eigene Erfahrungen der Teilnehmenden werden gerne aufgegriffen.

„Sinn-volles Leben angesichts des Todes …“

mit Krankenhausseelsorger Pfarrer Erich Schäfer, Waiblingen

Wie können wir in den Lebenslagen Sinn suchen (und finden!?), in denen Leben und Tod sehr dicht beieinander liegen - beim bevorstehenden eigenen Tod oder dem nahe stehender Menschen? Welche Möglichkeiten gibt es, mit unseren widerstreitenden, oft sehr heftigen Gefühlen umzugehen und welche Haltung kann hierbei hilfreich sein? Gemeinsam werden wir diesen Fragen nachsinnen und nachspüren.

16.00 Uhr – 16.30 Uhr
gemeinsamer Abschluss

Susanne Stolp-Schmidt, Hospizreferentin
Hospizstiftung RMK e.V.

Weitere Informationen
Kosten: 20.- Euro (ganzer Tag) Das Mittagessen kann für weitere 5.- Euro ausgewählt werden.
Getränke stehen gegen einen Unkostenbeitrag bereit.
Wir bitten um schriftliche Anmeldung bis spätestens Dienstag, 22. Oktober 2007
Sie können hier IhrAnmeldeformular als PDF Dokumentausdrucken.
Bitte schicken Sie Ihre Anmeldung bis 22. Oktober an folgende Adresse:

Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. c/o Haus der Diakonie
Theodor-Kaiser-Straße 33/1
71332 Waiblingen
Tel.: 07151 / 95919-50
Fax: 07151 / 95919-30
Email: info@hospiz-remsmurr.de

 

 

Erinnerungsfeier Hospiz Backnang

„Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind (...)
Den eigenen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.“

Mascha Kaléko

Das Team des stationären Hospiz in Backnang hat die Angehörigen all der Menschen, die im Jahr 2006 dort verstorben sind, zu einer Erinnerungsfeier eingeladen. Im blumengeschmückten Andachtsraum des Kreiskrankenhauses Backnang wurden 79 Namen verlesen und für jeden eine Kerze angezündet.

Erinnerungsfeier

Die katholische Pastoralreferentin Frau Ulrike Arlt-Herberts hielt eine kleine Ansprache, dazu lasen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospiz’ kurze Texte über die Trauer.

Im Anschluss an die Feier bestand Gelegenheit für die Angehörigen und Freunde der Verstorbenen, noch einmal ins Hospiz hinüber zu gehen, in dem sie zum Teil Stunden, Tage oder sogar Wochen mit der Begleitung eines geliebten Sterbenden zugebracht haben.

Viele, die sich dort in einer so schwierigen und schmerzlichen Zeit ihres Lebens aufgehoben und unterstützt fühlten, nahmen dieses Angebot gerne an.Für die Zukunft haben die Hospiz-Mitarbeiter/innen eine solche Feier zwei Mal im Jahr geplant.

 

 

 

Ein Raum zum Abschiednehmen

Seit langem begleitet das Hospiz Backnang Menschen in ihrer letzten Lebensphase und bietet auch den Angehörigen Hilfe und Begleitung beim Sterbeprozess eines Verwandten. Was bislang noch fehlte, war ein Raum, in dem Abschied von verstorbenen Gästen des Hospizes genommen werden kann.

Aussegnungsraum

Dies wurde nun geändert: Am 19. 02. 07 wurde der Aussegnungsraum bei einem kleinen Festakt vorgestellt. Ermöglicht hat diese Stätte der Ruhe und des "Abschied nehmen" unter anderem eine Spendenaktion der BKZ um die Weihnachtszeit.

Verschiedene Künstler wie beispielsweise Ada Isensee haben an der Gestaltung des Vorraumes und des Aussegnungsraumes mitgewirkt und so Symbole und Stimmungen geschaffen, die einen würdevollen Abschied ermöglichen. Die ästhetische Ausstattung schafft den Raum für Gedanken, Gefühle und Erinnerungen. Und das nicht nur für die Angehörigen. Auch die haupt- und ehrenamtlichen Begleiter des Hospizes können sich hier von ihren Gästen verabschieden.

 

 

 


Aktionen der Hospizstiftung Rems-Murr zum Tag der Kinderhospizarbeit

Kinderhospiztag

Am 10.2.07, dem Tag der Kinderhospizarbeit, versammelten sich Kinder auf dem Platz vor der Stadtbücherei, um eine Kinderkette zu bilden und so die seit 1995 existierende Kinderhospizarbeit der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. bekannt zu machen.

Versehen mit grünen Bändern mit dem Aufdruck "10.2. Tag der Kinderhospizarbeit" zogen die Kinder durch die Uhlandstraße bis zum Informationsstand vor der Volksbank, wo sie sich schminken entsprechend ihrer Phantasie lassen konnten.

Die Kinderhospizarbeit der Hospizstiftung wird seit vergangenem Herbst intensiviert. "Wir hoffen, dass über diese Aktionen mehr betroffene Familien von unserem Unterstützungsangebot erfahren", erklärt Meike Ribbeck, Koordinatorin für die Kinderhospizarbeit.

Kinderhospiztag

 

 

„Aktive Sterbehilfe oder Leben bis zuletzt, aber nicht allein“

Erfolgreiche Podiumsdiskussion zu einem heiklen Thema

Am Freitag, den 7. Juli 2006  hatte der Förderverein der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. zu einer Podiumsdiskussion mit brisantem Thema ins „Haus im Schelmenholz“ in Winnenden geladen: die Sterbehilfe.

Was in der Schweiz und in den Niederlanden längst erlaubt ist, nämlich die aktive Hilfe zur Selbsttötung, ist in Deutschland noch immer ein Reizthema. Dennoch sind 60 bis 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass aktive Sterbehilfe gesetzlich verankert sein sollte. Vor allem junge Menschen befürworten eine derartige Rechtsprechung. „Junge Menschen, für die der Tod weit weg ist, finden das toll“, formulierte Dr. Gabriele Keller, die Vorsitzende des Fördervereins.

Wesentlich geringer ist der Anteil der Verfechter der Sterbehilfe in Regionen, in denen die Hospizarbeit verankert ist. Ihr liegt der Gedanke zu Grunde, „dass der Tod ein Teil des Lebens ist“, erläuterte Susanne Stolp-Schmidt, Hospizreferentin im Rems-Murr-Kreis. Die aktive Betreuung Todkranker sowie deren Angehöriger und eine angemessene Schmerztherapie führen dazu, dass das Sterben in Würde geschieht.

Vorbeugung für den Fall, dass man sich nicht mehr selbst mitteilen kann, welcher Einsatz an medizinisch Machbarem am eigenen Leib geschehen darf, sollte jedoch jeder treffen. Darin waren sich Geistliche, Mediziner und Juristen einig. Sie raten dringend zu einer klar definierten Patientenverfügung. Auch dazu gibt es Beratung und Hilfe bei der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis.

Die Presse berichtete am darauf folgenden Montag in einem halbseitigen Beitrag über die Podiumsdiskussion.


Podiumssteilnehmer von links:
Pfarrer E. Schäfer, Seelsorger Kreiskrankenhaus Waiblingen,
Dr. med. H. Leistert, Chefarzt der Med. Klinik, Kreiskrankenhaus Backnang,
S. Stolp-Schmidt, Hospizreferentin, Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis,
D. Schwörer, Rechtsanwalt, Waiblingen
Moderation: H. Rook, stellv. Vorsitzender des Fördervereins Hospizdienst Rems-Murr-Kreis

 

Auch mal die Seele baumeln lassen

Sommerfest der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis

Die Mitarbeiter der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis leisten tagein tagaus wertvolle Arbeit. Sie unterstützen Angehörige, wenn ein Verwandter im Sterben liegt, leisten Beistand am Krankenbett, halten Nachtwachen ab und vieles mehr. Ob nun als haupt- oder als ehrenamtliche Mitarbeiter – ihr Dienst am Menschen ist enorm.

Als kleines Dankschön für die großartige Arbeit und den Einsatzwillen lud die Hospizstiftung am Mittwoch, dem 12. Juli 2006, zum Sommerfest. Wer wollte, konnte sich bei einer gemeinsamen Wanderung Appetit auf das liebevolle, von allen selbst hergestellte Buffet holen.

Miteinander reden, Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unter entspannten Vorzeichen noch besser kennen zu lernen sowie einfach Spaß miteinander zu haben, das war der Sinn des gelungenen Abends.

Neben dem leckeren Buffet gab es aber auch einen kulturellen Leckerbissen. Stefan Österle präsentierte „Dositza, bloß so dositza“, die Lebensbetrachtungen des Friedrich E. Vogt. Österle ist Schauspieler bei „Dein Theater, das Theater auf Bestellung“.

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