Hospizstiftung Rems Murr-Kreis e.V
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Angebote für Trauernde finden Sie unter der Rubrik „Trauer“. Termine und Veranstaltungen Hospiz-Arbeit - oder besser gesagt: soziales Arbeiten an sich verschlingt viel Geld. Einiges an Mitteln beziehen wir aus öffentlichen Geldern, über Spenden oder über den Förderverein. Doch ohne Eigenleistungen wären unsere ehrgeizigen Ziele nicht zu realisieren. Daher organisieren wir immer wieder Veranstaltungen, Seminare und Vorträge, die uns zum einen finanziell stützen, zum anderen aber auch unsere Arbeit einer breiten Öffentlichkeit präsentieren sollen.
Tag der offenen Tür im Alexanderstift in Korb, 17. Juli 2010
Wir waren zum Tag der offenen Tür im Alexanderstift in Korb eingeladen.
Patientinnentag des Brustzentrums im Krankenhaus in Backnang
Vor allem Frauen fühlten sich von der Einladung angesprochen.
Einsetzungsgottesdienst der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen 2010 in der Schorndorfer Stadtkirche
Am 9. Mai 2010 wurden in der Schorndorfer Stadtkirche im Rahmen eines Gottesdienstes ....
Seit November haben sich die Frauen in einem umfangreichen Kurs auf ihre Einsätze vorbereitet.
Februar 2010: Pater Anselm Grün sprach zum Thema „Mit dem Unbegreiflichen leben lernen“
In seiner ruhigen und einfühlsamen Art verwies er einerseits auf den unendlich großen Schmerz, Anhand von zahlreichen Beispielen aus seiner seelsorgerlichen Praxis macht er deutlich, was es heißen kann, sich für Gott aufbrechen zu lassen und sich neu dem Leben zu öffnen. Entscheidend ist für ihn, „dass die Trauer ein Ziel hat und zu einer neuen Identität führt.“ Und die „Trauer führt laut Anselm Grün in den Grund der Seele“. Dort, im innersten Kern des Menschen, sind und bleiben wir unverletzt, dort sind wir heil und ganz. So kann es hilfreich sein, einen Zugang zu diesem unversehrten Raum in uns zu bekommen, dort hineinzuspüren „ wo das Geheimnis Gottes in mir wohnt“. Zum Abschluss führte er mit dem ganzen Publikum ein berührendes Abendritual durch, in dem jeder sich selbst umarmt und einen Segen zugesprochen bekommt. .... Neujahrsempfang der Stadt Schorndorf 2010: Ehrung für Hospizbegleiterinnen der Schorndorfer Gruppe
Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Schorndorf bekamen die Hospizbegleiterinnen .... 2. Wohlfühlnachmittag der ambulanten Hospizgruppe Backnang im Alexander-Stift Allmersbach
Duftende Öle, eine Handmassage, die Körper und Seele berührt, dazu ein nettes Gespräch, .... Der Krankenpflegeverein Murrhardt lädt ein: Voices for Hospices 2009
Voices for hospices - Benefizkonzert
Musikalische Gestaltung durch Schüler der Musikschule Schwäbischer Wald-Limpurger Land
Ein zauberhaftes Sommerfest 2009
Zunächst führte uns ein gemeinsamer Spaziergang durch das wunderschöne Wieslauftal.
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Zurück im evangelischen Gemeindehaus in Rudersberg fanden wir verzauberte Biertische vor,
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Die mitgebrachten “Kleinigkeiten“ entpuppten sich zu einem opulenten Büffet
.... Verzaubert wurden wir nicht nur durch das Wetter, die schöne Dekoration und das tolle Essen, nein auch noch von einem echten Zauberer. Herr Michael Holderried vom TraumZeit-Theater in Backnang gab uns eine schöne Privatvorstellung und so konnten wir ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. einen wundervollen Nachmittag und Abend genießen, an dem wir im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert wurden. ![]() ![]()
Jonathan Böttcher singt für die Kinderhospizarbeit Am Freitag 15.5. gastierte der bekannte Kinderliedermacher Jonathan Böttcher auf Einladung des Kinderhospiz im evangelischen Gemeindezentrum Korber Höhe. Zu Themen der Schöpfung trug er auf spielerische, feinsinnige Weise Lieder mit Bewegungen vor.
Wo kommt der Regen her? Was machen Tiere im Wald? Die Lieder beantworteten Kinderfragen zur Schöpfung. Mit viel Bewegung wurde miterlebt wie die Raupe am Stängel hochklettert und sich in einen bunten Schmetterling verwandelt, was auf dem Leuchtturm passiert, die Stimmen der unterschiedlichsten Tiere der Nacht und vieles mehr. Ein Rapp und als Zugabe ein Lied über zwei Indianerkinder rundeten das ca. einstündige Programm ab.
Ehrenamtsmesse "Treffpunkt Ehrenamt 2009" Die Bürgerstiftung Backnang hat am 18. April die Ehrenamtsmesse "Treffpunkt Ehrenamt 2009" organisiert. Dr. Monika Stolz, Ministerin f. Arbeit und Soziales Baden-Württemberg war die Schirmherrin der Veranstaltung und wies in einem Grußwort auf die Wichtigkeit und Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagement hin. Auf der Messe hatten gemeinützig tätige Organisationen die Möglichkeit als Aussteller ihre Ziele und Arbeitsweisen bekannt zu machen und um neue ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. ![]()
Vorbereitungskurs 08/09 für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen
Am 6. April wurde der Vorbereitungskurs 08/09 für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen abgeschlossen. Der Kurs wurde unterstützt von der Bürgerschaftsstiftung
Waiblingen. Die 12 Frauen freuen sich schon sehr auf ihre Arbeit. Sie werden vorwiegend im stationären Hospiz eingesetzt.
Kinderhospiz „Pusteblume“ veranstaltet Familienkonzert mit Jonathan Böttcher Der bekannte Kinderliedermacher Jonathan Böttcher gastiert am 15.5. um 15.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum Korber Höhe in Waiblingen.
Die Bewahrung der Schöpfung und der „richtige“ Umgang mit Tieren, Pflanzen und
Menschen sind Schwerpunkte dieses Kinderkonzertprogramms von Jonathan Böttcher.
Woher kommt der Regen? Was machen die Tiere im Wald? Viele solcher Kinderfragen
werden sensibel und mit viel Phantasie beantwortet.
Spende der Gartenfreunde Oberweissach-Bruch fürs Kinderhospiz Pusteblume und die häusliche Hospizgruppe Backnang Die Frauen der Gartenfreunde Oberweissach-Bruch treffen sich alle 14 Tage in der Bürgerbegegnungsstätte in Oberweissach zu einem Basteltreff: Über 30 fleißige Hände stellen in vielen gemeinsamen Stunden unter der Leitung von Lilo Tronsberg das ganze Jahr über außerordentlich schöne Dinge her. Mit Hingabe und Ausdauer entstehen so die kleineren und größeren Werke, die auf dem Unterweissacher Weihnachtsmarkt angeboten und verkauft werden. Neben der gesunden Erhaltung des regionalen Lebensraumes, für den sich die Mitglieder einsetzen, engagieren sie sich auch für andere Projekte. So ist es den Frauen ein Anliegen, das Allgemeinwohl zu fördern und ihm zu dienen.
Daraus entstand die Idee, den ansehnlichen Erlös von 500 € dem Kinderhospiz Pusteblume und der häuslichen Hospizgruppe Backnang zukommen zu lassen. Die Frauen holten Informationen ein und ließen sich vom Leiter der häuslichen Hospizgruppe Backnang, Hans Berger, die Einsatzbereiche der ehrenamtlichen Mitarbeiter erläutern. Diese Gruppe besucht kostenlos, zeitnah und kurzfristig Schwerstkranke und Sterbende in ihrem häuslichen Umfeld beziehungsweise in Pflegeheimen und unterstützt somit wirkungsvoll die Familien, die mit der Pflege oft an die Grenzen des persönlich Machbaren stoßen.
Sam und Tim – Geboren an der Grenze zum Leben: Dokumentarfilm von Heidi und Bernd Umbreit Der Film erzählt die Geschichte von Sam und Tim, die nach nur 23 Wochen Schwangerschaft vier Monate zu früh auf die Welt kommen. Sie wiegen nur 450 Gramm. Ihren Eltern bleibt wenig Zeit für eine Entscheidung über Leben und Tod.
Am Leben halten oder sterben lassen? - Alles tun, was medizinisch möglich ist? - Abschied nehmen, bevor das Leben richtig begonnen hat?
Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. - Sommerfest 2008 - Unter dem Motto, wer viel arbeitet, soll auch viel feiern . . . fand das Sommerfest der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. in Schorndorf statt. Zahlreich erschienen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter und auch Vertreter der neuen Stiftung Lebenszeit.
Bei sommerlichem Wetter gab es für zeitig angereiste zunächst einen Spaziergang durch den Wald, der nicht nur auf schönen Wegen sondern auch zu schönen Gesprächen führte.
Wieder im Freizeitheim Aichenbach eingetroffen empfing uns ein sommerlich dekorierter Raum. Das Büfett gestaltete sich mit jedem eintreffenden Gast etwas bunter und nach einer kurzen Ansprache von Herrn Franke wurde gemütlich beisammen gesessen … gegessen … getrunken… gelacht … und … geredet.
Qualifizierungskurs für die Kinderhospizarbeit Mit großer Motivation haben 8 Frauen und ein Mann im Frühjahr einen Qualifizierungskurs für die Kinderhospizarbeit absolviert. Seit dem letzten Kursabend im Juli stehen sie nun für Begleitungen in den Familien zur Verfügung.
Der Kurs baute auf den Inhalten der Schulung für die Erwachsenenhospizarbeit auf. Er umfasste 40 Unterrichtsstunden an zwei Wochenenden und mehreren Abenden.
Backnanger Kreiszeitung zu Besuch im stationären Hospiz Backnang Unter der Überschrift “Manchmal denke ich, ich bin die Beschenkte“ erschien am 14.06.2008 ein Bericht über das Engagement von ehrenamtlichen Hospizmitarbeitern im stationären Hospiz in Backnang. Vier von etwa 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich meist wöchentlich für jeweils vier Stunden im Hospiz einsetzen, schildern ihre vielfältigen Aufgabenbereiche und berichten über ihre Erlebnisse mit den Gästen im Hospiz. Bei jedem von ihnen ist der Beweggrund ihres Einsatzes sehr individuell wie z.B. ein schwerer Autounfall, die schwere Erkrankung der Tochter, oder auch der Bewusste Umgang mit dem Thema Tod und Sterben und das Bedürfnis seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Die gesammelten Erfahrungen gestalten sich sehr unterschiedlich und trotzdem gibt es viele Übereinstimmungen bei den Engagierten, vor allem darin, dass für jeden einzelnen Gast das Möglichste getan wird und dass der Einsatz im Hospiz als bereichernde Zeit angesehen wird. Nicht immer leicht, aber gut so wie es ist.
Die Hospizreferentin Susanne Stolp-Schmidt geht noch darauf ein, dass sich Menschen aus sehr unterschiedlichen Gründen mit dem Thema auseinandersetzen. Motivationen seien unter anderem eigene, schmerzvolle Erlebnisse in Verbindung mit dem Sterben und der Wunsch nach Änderung, aber auch positive Erfahrungen und das Anliegen, anderen Menschen dieses auch zu ermöglichen.
Zwei Sterbebegleiterinnen schildern ihre Erfahrungen in einem Artikel der Waiblinger Kreiszeitung – Ein Gespräch über das Leben Derzeit engagieren sich im Rems-Murr-Kreis 75 ehrenamtliche Mitarbeiter in der ambulanten Hospizarbeit und 24 im stationären Hospiz in Backnang. Sie haben im Jahre 2007 insgesamt 2700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet und 148 Menschen auf ihrem letzten Stück Weg begleitet. Zwei von diesen Ehrenamtlichen, Karin Freitag und Doris Feller-Neff, schildern ihre Erfahrungen sehr persönlich und lebensnah in einem Artikel der Waiblinger Kreiszeitung. Individuelle Momentaufnahmen zum Beispiel von der ersten Begleitung oder von tiefsinnigen Gesprächen wechseln sich mit Reflexionen ab, die wohl jeder hat, der in der Hospizarbeit tätig ist. Da sind die typischen Fragen der Freunde und Verwandten wie: Machst du dich nicht kaputt? Gib es nicht was Lustigeres für den Ruhestand?
Die Schilderungen beider Frauen zeigen schnell, dass sich solche Fragen eigentlich erübrigen. In den Begleitungen erfährt man, dass es wohl nichts gibt, was nicht vorkommt.
Einsetzungsgottesdienst der ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen in der Galluskirche in Welzheim Am 20. April 08 wurden 24 ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen neu in ihren Dienst der Sterbebegleitung eingesetzt. Voraus ging eine längere Schulungszeit, in der sie sich intensiv auf die Aufgabe vorbereitet und sich auch mit dem eigenen Leben und Sterben auseinander gesetzt haben.
Ihr Anliegen war es, im Gottesdienst das Bild des Weges aufzugreifen und anhand einer weißen Stoffbahn darzustellen, die von der Osterkerze zu einem auf dem Altar aufgestellten Engelsbild führte. ....
Einige von ihnen werden von nun an die bestehenden Hospizgruppen im Rems-Murr-Kreis unterstützen.
Engagement wird belohnt Die Bürgerstiftung Region Welzheimer Wald unterstützt die Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e. V. beim Aufbau einer Hospizgruppe in Welzheim. Am Donnerstag den 27. März 08 hatte die Bürgerstiftung zur feierlichen Übergabe des Förderbetrages nach Welzheim eingeladen. Es wurden ganz unterschiedliche Projekte gewürdigt und finanziell unterstützt. Die Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e. V. erhielt 1000 € für ihr Engagement. ![]()
Voices for hospices - Eine Veranstaltung des Fördervereins Hospizstiftung RMK e.V.
Voices for hospices - "Weshalb nicht daran denken? Wir gehen darauf zu."
Ein literarisch-musikalischer Abend über Alter und Tod. Veranstaltungsort: Winnenden, Haus der Volksbank, Storchenkeller (Eingang Wagnerstraße).
Eintritt frei, wir bitten um eine Spende für die Leben angesichts des Todes …
Freitag, den 26. Oktober 2007, 19.00 Uhr Begrüßung Heinz Franke, geschäftsführender Vorstand Hospizstiftung RMK e.V. Grußwort „MEHR Leben angesichts des Todes …“ mit Monika Müller, Gestalt-Therapeutin, Supervisorin, Leiterin der Ansprechstelle NRW zur Pflege, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung, Dozentin für Trauer, Spiritualität und Kommunikation, Autorin des Buches „Dem Sterben Leben geben“ Was hilft und trägt uns, wenn „das Unausweichliche“ uns trifft? Anhand von persönlichen Erfahrungen wird Monika Müller dem spirituellen Raum nachspüren, der entsteht, wenn wir uns auf eine offene und achtsame Begegnung mit schwerkranken und trauernden Menschen Musik: Flora Babette Kick, Harfe Eintritt: 5.- Euro Samstag, den 27. Oktober 2007 9.00 Uhr Begrüßung Heinz Franke Lebens-Qualität angesichts des Todes - palliativmedizinische Möglichkeiten“ mit Chefarzt Prof. Dr. Walter-Erich Aulitzky, Wie wir die letzte Lebenszeit so erträglich wie möglich gestalten können und welche Leben verbessernden und Leiden verringernden Hilfen uns die Palliativmedizin bietet, wird uns Prof. Dr. Aulitzky in seinem Vortrag ausführen. Er wird uns auch aufzeigen, wie Patienten, Angehörige und Ärzte einen gemeinsamen Weg finden können, der sich an den individuellen Bedürfnissen des Kranken orientiert. 10.45 – 11.15 Uhr Kaffeepause „Weiter-Leben angesichts des Todes …“ mit Prälat i. R. Martin Klumpp, Trauerbegleiter, Stuttgart Welche psychischen und spirituellen Erfahrungen trauernde Menschen machen, was die Trauer noch zusätzlich erschweren und wie Trauer durch Trauern leichter werden kann, wird Inhalt dieses Vortrages sein. Prälat i.R. Klumpp wird uns auch Hilfestellungen geben, wie wir Menschen in ihrer Trauer hilfreich zu Seite stehen können. Samstag, den 27. Oktober 2007 12.45 - 14.00 Uhr Mittagspause „Lebens-Qualität angesichts des Todes – palliativpflegerische Möglichkeiten“ mit Jens Stäudle, Palliativpfleger, Robert-Bosch-Krankenhaus, Sonja Heinrich, Leitende Pflegefachkraft, Stationäres „Leben angesichts des Todes – wenn ich nur noch Trauer fühle“ mit Marlis Funk-Becker, Dipl-Sozialpädagogin (FH), Trauerbegleiterin, Supervisorin Wie sich Trauer äußert und mit welchen bisslang nicht erlebten Phänomenen sie einhergeht und wie wir mit den die Trauer begleitenden Gefühlen wie Ängste und Schuld umgehen können, wird in diesem Workshop ausgeführt. Er ist als Fortführung des Vortrages am Vormittag gedacht und bietet auch die Möglichkeit, persönliche Anliegen einzubringen. „Leben angesichts des Todes - wenn Kinder dem Tod begegnen“ mit Christine Ettwein-Friehs, Kinderhospizreferentin,Evang. Hospiz Stuttgart. „Sinn-volles Leben angesichts des Todes …“ mit Krankenhausseelsorger Pfarrer Erich Schäfer, Waiblingen Wie können wir in den Lebenslagen Sinn suchen (und finden!?), in denen Leben und Tod sehr dicht beieinander liegen - beim bevorstehenden eigenen Tod oder dem nahe stehender Menschen? Welche Möglichkeiten gibt es, mit unseren widerstreitenden, oft sehr heftigen Gefühlen umzugehen und welche Haltung kann hierbei hilfreich sein? Gemeinsam werden wir diesen Fragen nachsinnen und nachspüren. 16.00 Uhr – 16.30 Uhr Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V.
c/o Haus der Diakonie
Erinnerungsfeier Hospiz Backnang „Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, Das Team des stationären Hospiz in Backnang hat die Angehörigen all der Menschen, die im Jahr 2006 dort verstorben sind, zu einer Erinnerungsfeier eingeladen. Im blumengeschmückten Andachtsraum des Kreiskrankenhauses Backnang wurden 79 Namen verlesen und für jeden eine Kerze angezündet.
Die katholische Pastoralreferentin Frau Ulrike Arlt-Herberts hielt eine kleine Ansprache, dazu lasen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospiz’ kurze Texte über die Trauer. Im Anschluss an die Feier bestand Gelegenheit für die Angehörigen und Freunde der Verstorbenen, noch einmal ins Hospiz hinüber zu gehen, in dem sie zum Teil Stunden, Tage oder sogar Wochen mit der Begleitung eines geliebten Sterbenden zugebracht haben. Viele, die sich dort in einer so schwierigen und schmerzlichen Zeit ihres Lebens aufgehoben und unterstützt fühlten, nahmen dieses Angebot gerne an.Für die Zukunft haben die Hospiz-Mitarbeiter/innen eine solche Feier zwei Mal im Jahr geplant.
Ein Raum zum Abschiednehmen Seit langem begleitet das Hospiz Backnang Menschen in ihrer letzten Lebensphase und bietet auch den Angehörigen Hilfe und Begleitung beim Sterbeprozess eines Verwandten. Was bislang noch fehlte, war ein Raum, in dem Abschied von verstorbenen Gästen des Hospizes genommen werden kann.
Dies wurde nun geändert: Am 19. 02. 07 wurde der Aussegnungsraum bei einem kleinen Festakt vorgestellt. Ermöglicht hat diese Stätte der Ruhe und des "Abschied nehmen" unter anderem eine Spendenaktion der BKZ um die Weihnachtszeit. Verschiedene Künstler wie beispielsweise Ada Isensee haben an der Gestaltung des Vorraumes und des Aussegnungsraumes mitgewirkt und so Symbole und Stimmungen geschaffen, die einen würdevollen Abschied ermöglichen. Die ästhetische Ausstattung schafft den Raum für Gedanken, Gefühle und Erinnerungen. Und das nicht nur für die Angehörigen. Auch die haupt- und ehrenamtlichen Begleiter des Hospizes können sich hier von ihren Gästen verabschieden.
Aktionen der Hospizstiftung Rems-Murr zum Tag der Kinderhospizarbeit
Am 10.2.07, dem Tag der Kinderhospizarbeit, versammelten sich Kinder auf dem Platz vor der Stadtbücherei, um eine Kinderkette zu bilden und so die seit 1995 existierende Kinderhospizarbeit der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. bekannt zu machen. Versehen mit grünen Bändern mit dem Aufdruck "10.2. Tag der Kinderhospizarbeit" zogen die Kinder durch die Uhlandstraße bis zum Informationsstand vor der Volksbank, wo sie sich schminken entsprechend ihrer Phantasie lassen konnten. Die Kinderhospizarbeit der Hospizstiftung wird seit vergangenem Herbst intensiviert. "Wir hoffen, dass über diese Aktionen mehr betroffene Familien von unserem Unterstützungsangebot erfahren", erklärt Meike Ribbeck, Koordinatorin für die Kinderhospizarbeit.
„Aktive Sterbehilfe oder Leben bis zuletzt, aber nicht allein“ Erfolgreiche Podiumsdiskussion zu einem heiklen Thema Am Freitag, den 7. Juli 2006 hatte der Förderverein der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis e.V. zu einer Podiumsdiskussion mit brisantem Thema ins „Haus im Schelmenholz“ in Winnenden geladen: die Sterbehilfe. Was in der Schweiz und in den Niederlanden längst erlaubt ist, nämlich die aktive Hilfe zur Selbsttötung, ist in Deutschland noch immer ein Reizthema. Dennoch sind 60 bis 80 Prozent der Deutschen der Meinung, dass aktive Sterbehilfe gesetzlich verankert sein sollte. Vor allem junge Menschen befürworten eine derartige Rechtsprechung. „Junge Menschen, für die der Tod weit weg ist, finden das toll“, formulierte Dr. Gabriele Keller, die Vorsitzende des Fördervereins. Wesentlich geringer ist der Anteil der Verfechter der Sterbehilfe in Regionen, in denen die Hospizarbeit verankert ist. Ihr liegt der Gedanke zu Grunde, „dass der Tod ein Teil des Lebens ist“, erläuterte Susanne Stolp-Schmidt, Hospizreferentin im Rems-Murr-Kreis. Die aktive Betreuung Todkranker sowie deren Angehöriger und eine angemessene Schmerztherapie führen dazu, dass das Sterben in Würde geschieht. Vorbeugung für den Fall, dass man sich nicht mehr selbst mitteilen kann, welcher Einsatz an medizinisch Machbarem am eigenen Leib geschehen darf, sollte jedoch jeder treffen. Darin waren sich Geistliche, Mediziner und Juristen einig. Sie raten dringend zu einer klar definierten Patientenverfügung. Auch dazu gibt es Beratung und Hilfe bei der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis. Die Presse berichtete am darauf folgenden Montag in einem halbseitigen Beitrag über die Podiumsdiskussion.
Auch mal die Seele baumeln lassen Sommerfest der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis Die Mitarbeiter der Hospizstiftung Rems-Murr-Kreis leisten tagein tagaus wertvolle Arbeit. Sie unterstützen Angehörige, wenn ein Verwandter im Sterben liegt, leisten Beistand am Krankenbett, halten Nachtwachen ab und vieles mehr. Ob nun als haupt- oder als ehrenamtliche Mitarbeiter – ihr Dienst am Menschen ist enorm. Als kleines Dankschön für die großartige Arbeit und den Einsatzwillen lud die Hospizstiftung am Mittwoch, dem 12. Juli 2006, zum Sommerfest. Wer wollte, konnte sich bei einer gemeinsamen Wanderung Appetit auf das liebevolle, von allen selbst hergestellte Buffet holen. Miteinander reden, Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig unter entspannten Vorzeichen noch besser kennen zu lernen sowie einfach Spaß miteinander zu haben, das war der Sinn des gelungenen Abends. Neben dem leckeren Buffet gab es aber auch einen kulturellen Leckerbissen. Stefan Österle präsentierte „Dositza, bloß so dositza“, die Lebensbetrachtungen des Friedrich E. Vogt. Österle ist Schauspieler bei „Dein Theater, das Theater auf Bestellung“. Auf den Unterseiten finden Sie unsere Veranstaltungen und Termine nach Monaten sortiert als Vorschau oder als Nachlese. Es lohnt sich, einen Blick zu riskieren, sicher bieten wir auch für Sie das richtige an.
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