Fackelübergabe im Hospizgarten und 52 km Radeln für den guten Zweck:

Kinderlebenslauf 2026: Gemeinsam für schwerkranke Kinder und ihre Familien

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen des Kinder- und Jugendhospizdienstes Pusteblume nehmen am Kinderlebenslauf 2026 teil

Zum vierten Mal nahm der Kinder- und Jugendhospizdienst Pusteblume der Hospizstiftung Rems -Murr-Kreis e.V. am Kinderlebenslauf teil. Im Mittelpunkt der Aktion des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. steht auch dieses Jahr die Engelsfackel. Sie wandert seit dem 16. April im gesamten Bundesgebiet und in Nachbarländern wie Luxemburg, Österreich und die Schweiz von einer Kinderhospizeinrichtung zu nächsten und legt bis zum Welthospiztag am zehnten Oktober mehr als 7000 km zurück.

Ziel des Laufes ist es, auf die Situation zahlreicher Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener mit einer lebensverkürzenden Erkrankung aufmerksam zu machen und auf die Unverzichtbarkeit der Kinder- und Jugendhospizarbeit hinzuweisen. Im Rems-Murr-Kreis werden viele betroffene Familien seit Jahren von Pusteblume begleitet und beraten. Umso mehr stellt der Kinderlebenslauf und die damit verbundene Fackelübergabe für das haupt- und ehrenamtliche Team der Hospizstiftung alle zwei Jahre eine ganz besondere Veranstaltung dar. Bei sommerlichen Temperaturen überbrachten Mitarbeiter/-innen des Kinder- und Jugendhospizdienstes Leonberg Mitte Juni die Fackel an Pusteblume. Begleitet wurden sie von Dr. Natalie Schwägerl des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V., der Streetbunnycrew e. V. (Region Baden-Württemberg) und Mitarbeitern des Käferclubs 86 Ostelsheim e.V. Ob per Drahtesel, Motorrad oder Oldtimer- alle Teilnehmer/-innen nahmen die kilometerlange Route auf sich, um mit dieser Aktion die Kinder- und Jugendhospizarbeit transparenter zu machen.

Auf der Terrasse des Hospizes in der Bonhoefferstraße erhielten Sie mit kühlen Getränken und einem Imbiss einen herzlichen Empfang. Geschäftsführender Vorstand Heinz Franke begann mit den Worten „Wir feiern das Leben in jeglicher Form“ und sprach in seiner Begrüßungsrede ebenso von einem Zeichen der Solidarität, das durch die Teilnahme am Kinderlebenslauf gesetzt wird. Oberbürgermeister Maximilian Friedrich und auch Sozialdezernentin Stefanie Böhm dankten allen teilnehmenden Mitarbeiter/-innen- so geht es bei der Kampagne des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. letztendlich um Mitbestimmung, Teilhabe und Chancengleichheit von lebensverkürzend erkrankten, jungen Menschen und der Unterstützung ihrer Familien.

Am nächsten Tag absolvierte das Pusteblumenteam den zweiten Part des Kinderlebenslaufes und erbrachte auf der insgesamt 52 kilometerlangen Strecke ganzen, körperlichen Einsatz. Auf Rädern transportierten 15 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen die elektronische Fackel unter sommerlichsten Temperaturen zu Moki (Mobile Kinderkrankenpflege) nach Freiberg am Neckar. Dort ging die Aktion für Pusteblume erfolgreich zu Ende, doch bis Herbst werden noch einige Orte in Deutschland und den genannten Nachbarländern angefahren, um die Kinder- und Jugendhospizeinrichtungen als bedeutende Anlaufstelle für betroffene Familien sichtbar zu machen.

Fotorechte: E. Renner