Welzheimer Hospizgruppe stellt ihre Arbeit beim Friedensgebet vor
Friedensgebet in Welzheim gibt Einblicke in die ambulante Hospizarbeit
Die ökumenischen Friedensgebete in der St.-Gallus-Kirche in Welzheim bieten regelmäßig Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Innehalten. Beim jüngsten Friedensgebet war die Hospizgruppe Welzheim eingeladen, ihre vielfältige Arbeit vorzustellen.
Die Ehrenamtlichen berichteten über die ambulante Hospizbegleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen zu Hause oder im Pflegeheim. Außerdem informierten sie über das Trauercafé, das monatlich im katholischen Gemeindehaus in Welzheim stattfindet, sowie über die Möglichkeit der kostenlosen Beratung zu vorsorgenden Papieren wie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mehr über die Hospizarbeit vor Ort zu erfahren. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Was macht eine ambulante Hospizgruppe eigentlich? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in Welzheim und Umgebung? Welche Angebote gibt es für Trauernde?
Besonders eindrücklich waren die persönlichen Erfahrungsberichte der anwesenden Ehrenamtlichen. Sie gaben Einblicke in ihre Begleitungen und zeigten, wie wichtig Zeit, Zuhören und menschliche Nähe in schwierigen Lebenssituationen sein können.
Musikalisch wurde das Friedensgebet von einer Ehrenamtlichen der Hospizgruppe bereichert, die gemeinsam mit der Orgel auf der Bratsche (bzw. Violine) musizierte und damit zur stimmungsvollen Gestaltung des Gottesdienstes beitrug.
Im Anschluss an das Friedensgebet bestand bei einem kleinen Ständerling die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit zum Austausch und ließen sich die selbstgebackenen Köstlichkeiten der Ehrenamtlichen schmecken.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Ehrenamtlichen der Welzheimer Hospizgruppe, die mit ihrem Engagement, ihrer Zeit und ihren persönlichen Erfahrungen dazu beigetragen haben, die Hospizarbeit in Welzheim und Umgebung ein weiteres Stück bekannter zu machen. Ebenso bedanken wir uns für die vielen interessierten Gespräche und die große Wertschätzung, die unserer Arbeit entgegengebracht wurde und nicht zuletzt Prädikant Martin Becker von der ev. Kirchengemeinde für die Möglichkeit, den Friedensgottesdienst mitzugestalten.